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FC St. Pauli - FC Schalke 04
Südkurve FCSP Schalke

Während es in der Südkurve St. Pauli sowohl zur ersten, als auch zur zweiten Halbzeit Aktionen gab, machte ein Teil des Schalker Anhangs vor allem nach Abpfiff auf sich aufmerksam.

Die FCSP-Ultras in der Süd starteten mit einer Blockfahne nebst "Freibeuter der Liga immer auf Kurs" Banner und legte zur zweiten Hälfte eine Pyroshow aus Bengalos und Blinkern nach.

Nach Abpfiff kletterten einige Gästefans über den Zaun in den Heim-Sitzplatzbereich der Nordkurve, um sich sowohl am Ordnungsdienst, als auch an Heimfans abzuarbeiten. Zuvor soll es zu Provokationen gekommen sein.​

Infolge der Aktion meldete der FC St. Pauli "mindestens fünf" verletzte Ordnungskräfte. 

Dynamo Dresden - Wismut Aue
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Zum Sachsenderby zwischen der SG Dynamo Dresden und BSG Wismut Aue gab es im Dresdner K-Block abermals eine große Blockfahne unter dem Motto "August hat's hervorgebracht - in Dresden liegt die wahre Macht!" zu sehen. In der obersten Reihe der Stehplätze rundeten Bengalos das Bild ab. 

Die Blockfahne zeigte "August den Starken" auf einem Pferd mit Dynamo-Schild. Links und rechts der Illustration prangt mit 1953 das Gründungsjahr der SG Dynamo Dresden. In die einzelnen Ziffern wurden bekannte Bauwerke Dresdens eingearbeitet, beispielsweise die typischen "Giraffen"-Flutlichtmasten aus dem alten Rudolf-Harbig-Stadion. 

August der Starke (1670 bis 1733) zielte auf den Eintritt Sachsens in die große europäische Politik und die Etablierung Sachsens als dritte deutsche Großmacht neben Brandenburg-Preußen und dem Habsburgischen Österreich. Ihm verdanken die Dresdner unter anderem die umfangreiche Sammlung im Grünen Gewölbe und in der Gemäldegalerie Alte Meister, den Bau des Zwingers und der Frauenkirche und schließlich auch den berühmten Dresdner Beinamen "Elbflorenz".​

Rapid Wien - Sturm Graz
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"35 Jahre Ultras Rapid - ein Kunstwerk gezeichnet aus der Feder eines Indianers" prangte als Leitspruch der detailreichen und achtteiligen Choreo der Ultras Rapid beim Spiel gegen Sturm Graz. 

Elemente waren unter anderem ein Vorhang mit "35 Jahre Ultras Rapid" Schriftzug und Schwarzweiß-Illustrationen verschiedener Choreos, eine Blockfahne mit "35 Jahre Ultras Rapid" Logo mit verschiedenen Bauwerken Wiens, eine Poncho-Choreo, die eine "35" ergaben nebst Zettelchoreo, die "UR" ergab, eine Balkenchoreo mit Zetteln und Blockfahnen und den Jahreszahlen 1988 und 2023, sowie eine Pyroshow mit "Clockwork Orange" Element und "ULTRAS" Schriftzug. 

SpVgg Fürth - Karlsruher SC
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Bereits am Freitagabend versammlte sich die Fürther Fanszene in der Altstadt und feierte in den 120. Geburtstag des Vereins mit einem Feuerwerk rein. 

Am Samstag folgte beim Spiel gegen den Karlsruher SC die Choreo zum 120. Geburtstag unter dem Motto "SPVGG FÜRTH - Deine Chronik reicht von der Landesliga bis zur Meisterschaft - ein Hoch auf 120 Jahre Fürther Fußballmacht!"

Borussia Mönchengladbach - RBL
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In der Nordkurve Mönchengladbach nahmen Ultras der Borussia abermals auf den Wechsel des ehemaligen Sportdirektors Max Eberl zu RB Leipzig Stellung. Nachdem Eberl seinen Job beim VfL wegen Burnout niederlegte und wenige Monate später beim verhassten Brause-Konstrukt anheuerte, steht Gladbachs ehemaliger Rechtsverteidiger bei Fußballfans in ganz Deutschland in der Kritik - allen voran in der Fanszene der Fohlen. 

Neben einer Karikatur, die Eberl mit Schweinenase zeigt, wurden folgende Spruchbänder entrollt: "Erst hol ich mir 'nen Krankenschein - dann zähl' ich weiter Schein für Schein!" und "Auch wenn ihr jedes Jahr etwas "Blechernes" holt, bleibt ihr die Tragödie des Fußballs!"

Die Gladbacher Kurve protestierte wie schon in den Jahren zuvor die ersten 19 Minuten (in Anlehnung ans Gründungsjahr 1900) gegen das Konstrukt "RB Leipzig" und ließen Trillerpfeifen sprechen.

Eintr. Braunschweig - 1. FC Nürnberg
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„Erinnerungen von Generationen - Verankert in den Seelen dieser Traversen“ lautete das Motto der Choreografie der BTSV-Fanszene anlässlich des 100. Geburtstages des Eintracht-Stadions.

 

Mit dem Gegner 1. FC Nürnberg wurde der Zeitpunkt der Choreo keinesfalls zufällig gewählt, wurde das ehrwürdige Rund doch am 17. Juni 1923 gegen eben jenen 1. FC Nürnberg eingeweiht. 

Die Choreo ging dabei über drei Tribünen (Süd, Ost, West) und zeigte Elemente aus der Vereins- und Stadionhistorie, sowie eine "Eintracht-Stadion" Blockfahne.

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