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Die Gründungsjahre der 3. Liga 2026/27: Alle Vereine im Überblick

  • Autorenbild: KURVENHELDEN
    KURVENHELDEN
  • vor 1 Tag
  • 9 Min. Lesezeit
Fußball mit Gründungsurkunden in Stadion

Die 3. Liga gilt für viele Fußballfans als das Herz des deutschen Profifußballs. Kaum eine Spielklasse vereint so viele Traditionsvereine, große Fanszenen und geschichtsträchtige Stadien. Ob Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, Waldhof Mannheim oder Hansa Rostock – hinter vielen Vereinsnamen stecken mehr als 100 Jahre Fußballgeschichte. Doch nicht jedes Gründungsjahr erzählt die ganze Wahrheit. Manche Vereine entstanden durch Fusionen, andere wurden umbenannt oder entwickelten sich aus älteren Vorgängervereinen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die offiziellen Gründungsjahre der Drittligisten.


In diesem Artikel findest du die Gründungsjahre aller Vereine der 3. Liga 2026/27 und erfährst, welche Geschichte sich hinter den jeweiligen Jahreszahlen verbirgt.


Die Gründungsjahre der 3. Liga 2026/27 im Überblick

Verein

Gründungsjahr

Jahn Regensburg

1889

Fortuna Düsseldorf

1895

Alemannia Aachen

1900

MSV Duisburg

1902

1. FC Saarbrücken

1903

Viktoria Köln

1904

Preußen Münster

1906

Rot-Weiss Essen

1907

Waldhof Mannheim

1907

Würzburger Kickers

1907

SV Meppen

1912

TSV Havelse

1912

SC Verl

1924

SV Wehen Wiesbaden

1926

Fortuna Köln

1948

Hansa Rostock

1965

SG Sonnenhof Großaspach

1994

FC Ingolstadt 04

2004

ℹ️ Die Zweitvertretungen des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim haben wir bewusst nicht berücksichtigt. Zweite Mannschaften gehören für uns nicht in die 3. Liga. Sie nehmen eigenständigen Vereinen einen Platz im Profifußball, obwohl sie unter anderen Voraussetzungen am Spielbetrieb teilnehmen. Die Tabelle konzentriert sich deshalb auf die 18 eigenständigen Vereine der Liga.


Die Geschichte hinter den Gründungsjahren


Jahn Regensburg (1889)

Offizielles Gründungsjahr: 1889


Mit dem offiziellen Gründungsjahr 1889 ist der SSV Jahn Regensburg der älteste eigenständige Verein der 3. Liga. Seine Wurzeln liegen im Turnerbund Jahn Regensburg, der am 4. Februar 1889 gegründet wurde. Fußball spielte damals noch keine Rolle – erst Jahrzehnte später entwickelte sich die Fußballabteilung zum Aushängeschild des Vereins.

Nach mehreren Zusammenschlüssen und Umstrukturierungen entstand der heutige SSV Jahn Regensburg. Das Gründungsjahr 1889 blieb dabei bewusst erhalten und erinnert an die Ursprünge der Regensburger Turnbewegung. Während viele Profivereine ihre Identität erst im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelten, reicht die Geschichte des Jahn bis in die Kaiserzeit zurück.

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Fortuna Düsseldorf (1895)

Offizielles Gründungsjahr: 1895


Fortuna Düsseldorf gehört zu den traditionsreichsten Vereinen Deutschlands. Das offizielle Gründungsjahr 1895 geht auf den Turnverein Flingern 1895 zurück, der am 5. Mai 1895 gegründet wurde. Die heutige Fortuna entstand jedoch erst über mehrere Stationen: 1908 wurde der Düsseldorfer Fußballklub Spielverein gegründet, 1911 folgte der Fußballclub Alemania 1911, der sich bereits Ende 1912 in Fußballklub Fortuna 1911 umbenannte. 1913 vereinigten sich Fortuna und der Spielverein, ehe am 15. November 1919 schließlich die Fusion mit dem Turnverein Flingern erfolgte. Seitdem trägt der Verein den Namen Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass das offizielle Gründungsjahr häufig den ältesten Vorgängerverein würdigt und nicht den Zeitpunkt, an dem der heutige Klub entstand. Unabhängig davon zählt Fortuna mit Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokalsiegen und einer großen Fanszene zu den festen Größen der deutschen Fußballgeschichte.


Alemannia Aachen (1900)

Offizielles Gründungsjahr: 1900


Alemannia Aachen wurde am 16. Dezember 1900 von 18 Schülern des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums gegründet. Einen Vorgängerverein gibt es nicht – die Alemannia zählt damit zu den wenigen Traditionsvereinen der 3. Liga, deren Gründungsjahr tatsächlich dem Ursprung des heutigen Vereins entspricht. Sportlich hat der Verein Höhen und Tiefen erlebt: DFB-Pokalfinale, Europapokal und Bundesliga auf der einen Seite, Insolvenz und Regionalliga auf der anderen. Geblieben ist jedoch eine der leidenschaftlichsten Fanszenen Deutschlands. Der Tivoli zieht auch in unteren Ligen regelmäßig fünfstellige Zuschauerzahlen an – ein Beleg dafür, dass Tradition nicht von der aktuellen Ligazugehörigkeit abhängt.


MSV Duisburg (1902)

Offizielles Gründungsjahr: 1902


Die Geschichte des MSV Duisburg beginnt am 2. Juni 1902 mit der Gründung des Meidericher Spielvereins 1902. Der Meidericher SV 02 ergänzte 1967 den Namenszusatz Duisburg, um seine regionale Verbundenheit hervorzuheben. Der heutige Name MSV Duisburg entwickelte sich daraus. Das Gründungsjahr blieb dabei unverändert und erinnert bis heute an die Ursprünge im Duisburger Stadtteil Meiderich. Als Gründungsmitglied der Bundesliga, Vizemeister von 1964 und langjähriger Bundesligist gehört der MSV trotz seines sportlichen Absturzes weiterhin zu den traditionsreichsten Vereinen des deutschen Fußballs. Gerade im Ruhrgebiet steht der Name MSV bis heute für gelebte Fußballkultur.


1. FC Saarbrücken (1903)

Offizielles Gründungsjahr: 1903


Die Wurzeln des 1. FC Saarbrücken reichen bis zum 18. April 1903 zurück. Damals entstand der Verein zunächst als Fußballabteilung des TV 1876 Malstatt. Bereits 1907 erfolgte die Abspaltung als FV Malstatt-Burbach, der sich nach der Gründung der Großstadt Saarbrücken 1909 in FV Saarbrücken umbenannte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand am 25. November 1945 durch die Neugründung erst der FC Saarbrücken und später der heutige 1. FC Saarbrücken, nachdem die französische Militärregierung die alten Vereine aufgelöst hatte. Kaum ein deutscher Profiverein blickt auf eine außergewöhnlichere Geschichte zurück. Zwischen 1948 und 1951 spielte der FCS sogar im französischen Ligasystem ("Ostfrankreich") und vertrat später das Saarland im Europapokal. Das offizielle Gründungsjahr 1903 erinnert bewusst an die Anfänge des Fußballs in Malstatt und nicht an die eigentliche Vereinsneugründung von 1945.


Viktoria Köln (1904)

Offizielles Gründungsjahr: 1904


Die Geschichte von Viktoria Köln ist eine der komplexesten im deutschen Profifußball. Das offizielle Gründungsjahr 1904 geht auf den FC Germania Kalk zurück. Über zahlreiche Fusionen entwickelte sich daraus zunächst der SV Kalk 04, später der VfR Köln 04 rechtsrheinisch. 1949 entstand durch die Fusion mit dem Mülheimer SV 06 der SC Rapid Köln, der sich 1957 wiederum mit Preußen Dellbrück zum SC Viktoria Köln zusammenschloss. Der heutige FC Viktoria Köln existiert dagegen erst seit 2010, als der SCB Viktoria Köln umbenannt wurde. Das Gründungsjahr 1904 steht deshalb nicht für den heutigen Verein, sondern für die über 100-jährige rechtsrheinische Fußballtradition, auf die sich der Klub bewusst beruft.


Preußen Münster (1906)

Offizielles Gründungsjahr: 1906


Preußen Münster wurde am 30. April 1906 gegründet. Anders als viele andere Traditionsvereine entstand der Klub nicht durch Fusionen mehrerer Fußballvereine, sondern als eigenständiger Verein und trägt sein ursprüngliches Gründungsjahr bis heute unverändert. Besonders bemerkenswert: Preußen Münster gehörte 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Obwohl der SCP anschließend jahrzehntelang aus dem Profifußball verschwand, blieb die Begeisterung im Münsterland ungebrochen. Das traditionsreiche Preußenstadion und die aktive Fanszene machen deutlich, dass Tradition nicht von der Spielklasse abhängt.


Rot-Weiss Essen (1907)

Offizielles Gründungsjahr: 1907


Rot-Weiss Essen entstand am 1. Februar 1907 unter dem Namen SV Vogelheim. 1923 fusionierte der Verein mit dem Turnverein am Katernberg, ehe 1938 schließlich der Zusammenschluss mit dem Turn- und Sportverein Essen 1881 erfolgte. Erst seit dieser Fusion trägt der Verein den bis heute bekannten Namen Rot-Weiss Essen. Das offizielle Gründungsjahr 1907 blieb dennoch erhalten. Für viele Fußballfans steht RWE wie kaum ein anderer Verein für gewachsene Fußballkultur: Deutscher Meister 1955, DFB-Pokalsieger 1953, Heimat von Helmut Rahn und eine Fanszene, die die Hafenstraße bis heute regelmäßig ausverkauft. Genau deshalb gehört Rot-Weiss Essen unabhängig von der Liga zu den größten Traditionsvereinen Deutschlands.


Waldhof Mannheim (1907)

Offizielles Gründungsjahr: 1907


Der SV Waldhof Mannheim wurde am 11. April 1907 gegründet. Die Wurzeln reichen zur Fußballgesellschaft Ramelia zurück, die 1905 von Jugendlichen im Mannheimer Stadtteil Waldhof gegründet wurde. Nach einem kurzen Zusammenschluss mit dem FC Phönix 02 Mannheim entstand am 11. April 1907 schließlich der SV Waldhof 07. Kurzzeitig schloss sich die Mannschaft mit dem FC Phönix 1902 Mannheim zusammen, ehe dieser Zusammenschluss wieder aufgelöst wurde. Daraufhin gründeten 42 Mitglieder den bis heute bestehenden SV Waldhof 07. Bis heute gilt Waldhof als klassischer Arbeiterverein. Die Blau-Schwarzen stehen für eine leidenschaftliche Fankultur, große Rivalitäten und eine Identifikation mit dem Stadtteil, die weit über den Fußball hinausgeht. Dass der Verein mit Bundesliga-Vergangenheit trotz mehrerer Insolvenzen nie seine Anhängerschaft verlor, macht Waldhof zu einem der prägendsten Traditionsvereine der 3. Liga.


Würzburger Kickers (1907)

Offizielles Gründungsjahr: 1907


Die Würzburger Kickers wurden am 17. November 1907 gegründet. Anders als viele andere Traditionsvereine entstand der Klub nicht durch eine Fusion mehrerer Vereine, sondern als eigenständiger Fußballverein. Das Gründungsjahr markiert deshalb tatsächlich den Beginn der heutigen Vereinsgeschichte. Mehr als ein Jahrhundert später gehören die Kickers zu den traditionsreichsten Vereinen Frankens. Auch wenn der Verein erst in den vergangenen Jahren wieder regelmäßig im Profifußball auftauchte, reicht seine Geschichte deutlich weiter zurück.


SV Meppen (1912)

Offizielles Gründungsjahr: 1912


Der SV Meppen wurde am 29. November 1912 als Fußballclub Amisia Meppen gegründet. Der Name „Amisia“ leitet sich vom lateinischen Namen des Flusses Ems (Amisia) ab. Bereits 1920 schloss sich der Verein mit dem Männer-Turnverein Meppen zum Turn- und Sportverein Meppen zusammen. Schon ein Jahr später machte sich die Fußballabteilung jedoch wieder selbstständig und trägt seitdem den bis heute bekannten Namen Sportverein Meppen 1912 e. V. Seine größte Zeit erlebte der SVM zwischen 1987 und 1998 mit elf aufeinanderfolgenden Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Trotz seiner vergleichsweise kleinen Heimatstadt entwickelte sich Meppen zu einer festen Größe im deutschen Fußball. Bis heute zählt der Verein auf eine treue Anhängerschaft und gilt als das sportliche Aushängeschild des Emslands.


TSV Havelse (1912)

Offizielles Gründungsjahr: 1912


Der TSV Havelse wurde am 5. August 1912 als klassischer Turnverein gegründet. Erst später entwickelte sich daraus eine Fußballabteilung, die den Verein über Jahrzehnte hinweg prägte. Anders als bei vielen anderen Drittligisten basiert die Geschichte des TSV nicht auf Fusionen oder Umbenennungen – der Verein besteht seit seiner Gründung durchgehend unter demselben Namen. Sportlich zählt Havelse zu den kleineren Vereinen der Liga. Gerade deshalb sorgt der Klub immer wieder für Aufmerksamkeit. Mit vergleichsweise bescheidenen finanziellen Möglichkeiten gelang mehrfach der Sprung in den Profifußball.


SC Verl (1924)

Offizielles Gründungsjahr: 1924


Der SC Verl wurde am 6. September 1924 von sportbegeisterten jungen Männern im Gasthaus Schroeder gegründet. Anders als bei vielen Traditionsvereinen entstand der Klub nicht aus einer Fusion mehrerer Vereine, sondern besteht seit seiner Gründung als eigenständiger Sportclub. Während viele Konkurrenten auf Bundesliga- oder Europapokalgeschichte zurückblicken, schrieb der Sportclub seine Erfolgsgeschichte erst deutlich später. Mit kontinuierlicher Vereinsarbeit und einer nachhaltigen Entwicklung gelang dem Dorfverein aus Ostwestfalen der Sprung in den Profifußball.


SV Wehen Wiesbaden (1926)

Offizielles Gründungsjahr: 1926


Der SV Wehen wurde am 28. Mai 1926 gegründet und war über Jahrzehnte tief im Taunus verwurzelt. Erst 2007 zog der Profifußball nach Wiesbaden um. Seitdem trägt der Verein den Namen SV Wehen Wiesbaden. Das Gründungsjahr blieb trotz des Umzugs bestehen und erinnert an die Ursprünge im kleinen Ort Wehen. Bis heute sorgt der Standortwechsel allerdings immer wieder für Diskussionen. Während die sportliche Entwicklung den Verein dauerhaft im Profifußball etablierte, sehen viele Fans im deutschen Fußball den Umzug kritisch, da ein Stück gewachsener Identität verloren ging.


Fortuna Köln (1948)

Offizielles Gründungsjahr: 1948


Der SC Fortuna Köln wurde am 21. Februar 1948 gegründet. Anders als viele Traditionsvereine entstand die Fortuna direkt durch eine Fusion aus SV Victoria 1911, Sport-Verein Köln 1927 und dem Bayenthaler SV. Das offizielle Gründungsjahr bezieht sich daher auf die Entstehung des heutigen Vereins und nicht auf den ältesten Vorgängerverein. Obwohl Fortuna deutlich jünger ist als viele andere Traditionsvereine, hat sich der Klub längst einen festen Platz in der deutschen Fußballgeschichte erarbeitet. Bundesliga-Aufstieg 1973, DFB-Pokalfinale 1983 und 26 Jahre in der 2. Bundesliga machen die Südstädter bis heute zu einem der bekanntesten Vereine außerhalb der Bundesliga. Im Schatten des 1. FC Köln entwickelte Fortuna dabei stets ihre ganz eigene Identität.


Hansa Rostock (1965)

Offizielles Gründungsjahr: 1965


Der F.C. Hansa Rostock wurde am 28. Dezember 1965 gegründet. Seine Geschichte beginnt jedoch deutlich früher. Bereits 1954 verlegte die DDR-Sportführung die Oberligamannschaft der BSG Empor Lauter aus dem Erzgebirge nach Rostock, um der Ostseestadt Spitzenfußball zu verschaffen. Für die Menschen in Lauter bedeutete das den Verlust ihres Vereins – bis heute eines der außergewöhnlichsten Kapitel der deutschen Fußballgeschichte.

Aus der umgesiedelten Mannschaft entstand zunächst der SC Empor Rostock, ehe 1965 im Zuge der Neuordnung des DDR-Fußballs der eigenständige F.C. Hansa Rostock gegründet wurde. Das offizielle Gründungsjahr ist deshalb zwar korrekt, erzählt aber nur einen Teil der Geschichte. Die Wurzeln des Vereins liegen ebenso im Erzgebirge wie an der Ostsee. Hansa gewann 1991 die letzte DDR-Meisterschaft und den letzten FDGB-Pokal und entwickelte sich zum mit Abstand relevantesten Fußballverein Mecklenburg-Vorpommerns.

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SG Sonnenhof Großaspach (1994)

Offizielles Gründungsjahr: 1994


Die SG Sonnenhof Großaspach ist einer der jüngsten Vereine der Liga. Sie entstand 1994 durch die Fusion der SpVgg Großaspach und des FC Sonnenhof Kleinaspach. Im Vergleich zu den zahlreichen Traditionsvereinen der 3. Liga verfügt Großaspach naturgemäß über eine deutlich kürzere Vereinsgeschichte. Der sportliche Aufstieg bis in den Profifußball verdient dennoch Respekt. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit Vereinen wie Rot-Weiss Essen, Waldhof Mannheim oder Alemannia Aachen, welchen Unterschied über Generationen gewachsene Fußballkultur und jahrzehntelang gelebte Fankultur ausmachen können.


FC Ingolstadt 04 (2004)

Offizielles Gründungsjahr: 2004


Der FC Ingolstadt 04 ist der jüngste eigenständige Verein der 3. Liga. Er entstand am 5. Februar 2004 durch die Fusion der Fußballabteilungen des MTV Ingolstadt (gegründet 1881) und des ESV Ingolstadt-Ringsee (gegründet 1919). Sportlich führte dieser Zusammenschluss bereits wenige Jahre später bis in die Bundesliga. Historisch bleibt der FC Ingolstadt dennoch ein sehr junger Verein. Während die meisten Drittligisten ihre Identität über mehr als ein Jahrhundert aufgebaut haben, begann die Geschichte des FCI erst im neuen Jahrtausend.


FAQ


Warum fehlen die Zweitmannschaften im Artikel?

Die Zweitvertretungen des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim wurden bewusst nicht berücksichtigt. Kurvenhelden konzentriert sich auf die 18 eigenständigen Vereine der 3. Liga. Zweitmannschaften nehmen aus unserer Sicht Traditionsvereinen einen Platz im Profifußball und gehören daher nicht dauerhaft in die 3. Liga.


Welcher Verein ist der älteste der 3. Liga?

Der älteste eigenständige Verein der 3. Liga 2026/27 ist der SSV Jahn Regensburg, dessen offizielles Gründungsjahr 1889 lautet.


Welcher Verein ist der jüngste der 3. Liga?

Der jüngste eigenständige Verein der Liga ist der FC Ingolstadt 04, der durch eine Fusion im Jahr 2004 entstand.


Warum unterscheiden sich Gründungsjahr und Vereinsgeschichte manchmal?

Viele Vereine entstanden durch Fusionen oder führen bewusst das Gründungsjahr ihres ältesten Vorgängervereins weiter. Deshalb erzählt das offizielle Gründungsjahr oft nur einen Teil der tatsächlichen Vereinsgeschichte.

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