#F95MSV: Fanmarsch, Choreos, Pyro: So lief das Straßenbahn-Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg
Aktualisiert: vor 5 Tagen
Das erste Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg (#F95MSV) seit achteinhalb Jahren wurde auch auf den Rängen entsprechend zelebriert. 49.235 Zuschauer kamen ins Rheinstadion, darunter nach übereinstimmenden Berichten rund 14.000 Duisburger.
Die Düsseldorfer Fanszene hatte sich bereits um 10.30 Uhr am Freiligrathplatz getroffen und zog von dort mit einem Fanmarsch gemeinsam zum Stadion.
Auch die aktive Duisburger Szene, die unter anderem mit einem 800-Personen-Entlastungszug anreisten, setzte auf einen geschlossenen Auftritt: Einheitlich in Schwarz gekleidet betrat sie rund eine Stunde vor Anpfiff den Gästebereich, begleitet von ersten Bengalos und Böllern.
Straßenbahn-Derby Fortuna Düsseldorf gegen MSV Duisburg: Das lief auf den Rängen #F95MSV
Zum Einlaufen präsentierte die Düsseldorfer Heimkurve ein riesiges Fortuna-Wappen über Ober- und Unterrang. Dazu der Schriftzug „Wir sind Fortuna, wir können alles“, rot-weiße Fahnen, Luftballons und Rauch.
Duisburg antwortete mit einer deutlich derberen Choreo: Unter dem Motto „Der Abschaum aus der Nachbarschaft“ zeigte eine große Blockfahne im Oberrang MSV-Anhänger sowie am Boden liegende Düsseldorfer im Unterrang. Dazu gab es reichlich Pyrotechnik und Feuerwerksraketen.
Auch gegenseitige Provokationen gehörten zum Derby. Aus der Düsseldorfer Kurve richtete sich ein Spruchband offenbar gegen Teile der Duisburger Ultràszene, vornehmlich der Gruppe Proud Generation: „Not so proud: Geflüchtet und die eigenen Leute zurückgelassen - da kann man schon mal die eigene Gruppenmitgliedschaft leugnen, Paul. Selbst die Kohorte schämt sich für euch“.
Nach der Duisburger Führung folgte im Gästebereich eine weitere größere Pyroshow. Sportlich hatte am Ende allerdings die Heimseite das letzte Wort: Fortuna drehte die Partie und gewann durch einen Treffer in der Schlussphase mit 2:1. #F95MSV





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